Bärlauchbrot – schmeckt herrlich deftig!

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Ich wollte für uns wie so oft ein Brot backen, aber war wirklich uninspiriert an dem Tag. Verarbeiten wollte ich einen geöffneten Becher Buttermilch, so viel stand schonmal fest. Nach meinem heißgeliebten Körnerbrot war mir aber nicht. Ich war sogar so unentschlossen, dass ich das Brot backen auf den nächsten Tag verschoben habe. Und dafür bin ich sehr dankbar, weil ich in der Nacht auf der Suche nach Bärlauchrezepten dann zu einem Bärlauchbrot inspiriert wurde.

Gesagt, getan. Am nächsten Morgen legte ich dann gleich los. Erstmal setzte ich die Trockenhefe mit lauwarmen Wasser und etwas Zucker an, damit sie sich reaktiviert. Und ja, auch mich in Trier hat es getroffen: Mein frischer Hefe-Vorrat ist aufgebraucht, aber ich finde keine neue im Laden. Mit der angesetzten Trockenhefe hat es aber ganz wunderbar geklappt. Ein Teelöffel, also 2 g Trockenhefe, genügen schon für 1 Brot. In den Teig wanderten dann ganz viele leckere Zutaten, vor allem Buttermilch, Bärlauch und für den intensiveren Bärlauch-Geschmack noch etwas Bärlauchpaste. Bärlauch ist eine tolle Pflanze, schade dass sich Bärlauch so schlecht konservieren lässt.

Das Brot habe ich in der Prep & Cook kneten und gehen lassen und später dann geformt. In der Cake Factory habe ich es dann gehen und im Anschluss dann direkt darin backen lassen. So macht das Brot backen wirklich Spaß, ohne großen Aufwand backt es sich fast von selbst. Angepasst an die Bedürfnisse von saftigem Kuchen dachte ich, dass die Cake Factory von oben nur wenig Hitze abgibt. Für Kuchen ist das toll, für Brot eher nicht so. Spätestens hiermit hat mir die Cake Factory aber bewiesen, dass sie auch volle Power geben kann. Den ultimativen Beweis dafür bringt dieses tolle Bärlauchbrot. Außen knusprig und innen weich – genauso wie es sein soll.

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Dieses Rezept hat zwei Zubereitungsmöglichkeiten, wie jedes andere auf diesem Blog auch. Die Zubereitung in die Krups Prep & Cook und der Tefal Cake Factory findet ihr hier: Jetzt aber genug geplaudert, viel Spaß beim Kochen, hier folgt nun die Anleitung für die manuelle Zubereitung:

Zutaten für dieses deftige Bärlauch-Brot:

ergibt ein Brotlaib von etwa 1 kg

für den Hefeansatz:

  • 3-4 g Trockenhefe (etwa 1/2 Päckchen)
  • 50 ml lauwarmes Wasser
  • 1/2 Tl Zucker

oder

  • 10 g frische Hefe + 50 ml lauwarmes Wasser (ein Hefeansatz ist nicht nötig)

für den Brotteig:

  • 250 ml Buttermilch
  • 10 g Salz
  • 50 ml Wasser
  • 2 EL Apfelessig
  • 1 Tl Rübenkraut o. Honig
  • 325 g Dinkelmehl Type 1050 (o. Weizemmehl 1050)
  • 100 g Weizenmehl Type 405 (o. Dinkel 630)
  • 75 g Roggenmehl Type 1150
  • 35 g frischer Bärlauch
  • 20 g Bärlauchöl (5 g Bärlauch + 15 g Olivenöl)

Zubereitung des herzhaften Bärlauchbrotes mithilfe herkömmlicher Küchenhelfer:

Zubereitungszeit: ca. 3:30 Std, davon Arbeitszeit: 1 Std.

  • die Buttermilch aus dem Kühlschrank holen
  • 5 g Bärlauch ohne Stängel und 15 g Olivenöl pürieren, sodass der Bärlauch sehr fein ist
  • die Trockenhefe, 50 ml lauwarmes Wasser und den Zucker in einer kleinen Schüssel vermischen und etwa 15 min stehen lassen, bis die Hefe Bläschen bildet
  • den Bärlauch waschen und möglichst fein hacken
  • Mehl und Salz in eine große Schüssel geben
  • Buttermilch, 50 ml Wasser, Apfelessig, Rübenkraut, Bärlauchöl und das Hefegemisch dazugeben und alles zu einem glatten Teig verarbeiten (mit der Hand, dem Knethaken des Mixers oder mit einer Küchenmaschine)
  • falls ihr das Brot mit frischer Hefe macht, wird sie einfach in weiteren 50 ml lauwarmen Wasser mit einer Gabel aufgelöst und mit den restlichen Zutaten zu einem Teig verknetet
  • den frischen, gehackten Bärlauch hinzufügen und rasch unterkneten
  • er mag möglichst wenig verarbeitet werden
  • den Teig abgedeckt an einem warmen Ort gehen lassen, bis der Teig sich deutlich vergrößert hat (bis zu 2 Stunden, zwischendurch mal schauen)
  • das Brot auf eine bemehlte Arbeitsfläche legen
  • durchkneten und zu einem länglichen Brotlaib formen
  • das Brot dafür ein paar Mal zur Mitte falten, bis es ein gute Oberflächenspannung bekommt und dann auf der Arbeitsfläche mit den Händen länglich rollen
  • wer es genauer wissen mag, kann sich bei Youtube Videos zum Thema „langwirken“ ansehen, so bleibt das Brot schön in Form
  • eine längliche Ofenform mit Deckel (beispielsweise einen Römertopf, eine Glasform oder einen Bräter) ganz dünn einfetten und ordentlich mit Mehl ausklopfen
  • den Brotlaib mit der Naht nach unten in die Form legen und den Deckel auflegen
  • die Ofenform in den Ofen stellen, diesen auf 50 Grad aufheizen, den Ofen wieder ausschalten und das Brot darin 30 min ruhen lassen
  • das Volumen des Brotes sollte sich nun deutlich vergrößert haben
  • das Brot aus dem Ofen nehmen
  • das Brot nun leicht einmehlen und 3 Mal quer einritzen, das gibt ein rustikales Aussehen (mit einer Rasierklinge klappts meiner Meinung nach am Besten)
  • das Brot in den Ofen schieben und den Ofen anschalten
  • ich habe mein Brot in einem ofenfesten Bräter gebacken, der wird kalt in den Ofen geschoben
  • aber auch in anderen geschlossenen Gefäßen (Römer, Emailletopf, Schmortopf, Glasform, andere Brotbackformen) kann das Brot gebacken werden
  • man beachte die Hinweise der eigenen Form

Backen:

  • im unteren Ofendrittel eingeschoben etwa 50-60 min backen bei:
    • Umluft: 210°C
    • Ober/Unterhitze: 220°C
  • da jeder Ofen anders backt, bitte immer wieder mal kontrollieren
  • nach 35-40 min den Deckel der Form entnehmen und das Brot von oben bräunen lassen

Das Bärlauchbrot riecht und schmeckt herzhaft, es erinnert mich an Zwiebelbrot oder Baguette mit Knoblauchbutter. Dennoch schmeckt es belegt sehr mild, mit Käse oder Wurst hat es uns wirklich gut geschmeckt. Es ist auf jeden Fall mal ein besonderes Brot, welches in der Bärlauchsaison nicht fehlen sollte. Viel Spaß beim Backen!

Bärlauchbrot – schmeckt herrlich deftig!
Zubereitungszeit
3 Stdn. 30 Min.
Arbeitszeit
2 Stdn. 30 Min.
 
Portionen: 1 kg
Autor: Preppie and me
Zutaten
für den Hefeansatz:
  • 3-4 g Trockenhefe etwa 1/2 Päckchen
  • 50 ml lauwarmes Wasser
  • 1/2 Tl Zucker
oder:
  • 10 g frische Hefe + 50 ml lauwarmes Wasser ein Hefeansatz ist nicht nötig
für den Brotteig:
  • 250 ml Buttermilch
  • 10 g Salz
  • 50 ml Wasser
  • 2 EL Apfelessig
  • 1 Tl Rübenkraut o. Honig
  • 325 g Dinkelmehl Type 1050 o. Weizemmehl 1050
  • 100 g Weizenmehl Type 405 o. Dinkel 630
  • 75 g Roggenmehl Type 1150
  • 35 g frischer Bärlauch
  • 20 g Bärlauchöl 5 g Bärlauch + 15 g Olivenöl
Anleitungen
  1. die Buttermilch aus dem Kühlschrank holen
  2. 5 g Bärlauch ohne Stängel und 15 g Olivenöl pürieren, sodass der Bärlauch sehr fein ist
  3. die Trockenhefe, 50 ml lauwarmes Wasser und den Zucker in einer kleinen Schüssel vermischen und etwa 15 min stehen lassen, bis die Hefe Bläschen bildet
  4. den Bärlauch waschen und möglichst fein hacken
  5. Mehl und Salz in eine große Schüssel geben
  6. Buttermilch, 50 ml Wasser, Apfelessig, Rübenkraut, Bärlauchöl und das Hefegemisch dazugeben und alles zu einem glatten Teig verarbeiten (mit der Hand, dem Knethaken des Mixers oder mit einer Küchenmaschine)
  7. falls ihr das Brot mit frischer Hefe macht, wird sie einfach in weiteren 50 ml lauwarmen Wasser mit einer Gabel aufgelöst und mit den restlichen Zutaten zu einem Teig verknetet
  8. den frischen, gehackten Bärlauch hinzufügen und rasch unterkneten
  9. er mag möglichst wenig verarbeitet werden
  10. den Teig abgedeckt an einem warmen Ort gehen lassen, bis der Teig sich deutlich vergrößert hat (bis zu 2 Stunden, zwischendurch mal schauen)
  11. das Brot auf eine bemehlte Arbeitsfläche legen
  12. durchkneten und zu einem länglichen Brotlaib formen
  13. das Brot dafür ein paar Mal zur Mitte falten, bis es ein gute Oberflächenspannung bekommt und dann auf der Arbeitsfläche mit den Händen länglich rollen
  14. wer es genauer wissen mag, kann sich bei Youtube Videos zum Thema „langwirken“ ansehen, so bleibt das Brot schön in Form
  15. eine längliche Ofenform mit Deckel (beispielsweise einen Römertopf, eine Glasform oder einen Bräter) ganz dünn einfetten und ordentlich mit Mehl ausklopfen
  16. den Brotlaib mit der Naht nach unten in die Form legen und den Deckel auflegen
  17. die Ofenform in den Ofen stellen, diesen auf 50 Grad aufheizen, den Ofen wieder ausschalten und das Brot darin 30 min ruhen lassen
  18. das Volumen des Brotes sollte sich nun deutlich vergrößert haben
  19. das Brot aus dem Ofen nehmen
  20. das Brot nun leicht einmehlen und 3 Mal quer einritzen, das gibt ein rustikales Aussehen (mit einer Rasierklinge klappts meiner Meinung nach am Besten)
  21. das Brot in den Ofen schieben und den Ofen anschalten
  22. ich habe mein Brot in einem ofenfesten Bräter gebacken, der wird kalt in den Ofen geschoben
  23. aber auch in anderen geschlossenen Gefäßen (Römer, Emailletopf, Schmortopf, Glasform, andere Brotbackformen) kann das Brot gebacken werden
  24. man beachte die Hinweise der eigenen Form
Backen:
  1. im unteren Ofendrittel eingeschoben etwa 50-60 min backen bei:
  2. Umluft: 210°C
  3. Ober/Unterhitze: 220°C
  4. da jeder Ofen anders backt, bitte immer wieder mal kontrollieren
  5. nach 35-40 min den Deckel der Form entnehmen und das Brot von oben bräunen lassen
Rezept-Anmerkungen

Das Bärlauchbrot riecht und schmeckt herzhaft, es erinnert mich an Zwiebelbrot oder Baguette mit Knoblauchbutter. Dennoch schmeckt es belegt sehr mild, mit Käse oder Wurst hat es uns wirklich gut geschmeckt. Es ist auf jeden Fall mal ein besonderes Brot, welches in der Bärlauchsaison nicht fehlen sollte. Viel Spaß beim Backen!

Nun zur Zubereitung in der Krups Prep & Cook ( o. I Prep & Cook Gourmet bzw. Prep & Cook XL) und der Tefal Cake Factory:

Zutaten für dieses deftige Bärlauch-Brot:

ergibt ein Brotlaib von etwa 1 kg

für den Hefeansatz:

  • 3-4 g Trockenhefe (etwa 1/2 Päckchen)
  • 50 ml lauwarmes Wasser
  • 1/2 Tl Zucker

oder

  • 10 g frische Hefe + 50 ml lauwarmes Wasser (ein Hefeansatz ist nicht nötig)

für den Brotteig:

  • 250 ml Buttermilch
  • 10 g Salz
  • 50 ml Wasser
  • 2 EL Apfelessig
  • 1 Tl Rübenkraut o. Honig
  • 325 g Dinkelmehl Type 1050 (o. Weizemmehl 1050)
  • 100 g Weizenmehl Type 405 (o. Dinkel 630)
  • 75 g Roggenmehl Type 1150
  • 35 g frischer Bärlauch
  • 20 g Bärlauchöl (5 g Bärlauch + 15 g Olivenöl)

Zubereitung des herzhaften Bärlauchbrotes mithilfe der Krups Prep & Cook und Tefal Cake Factory:

Zubereitungszeit: ca. 3:15 Std, davon Arbeitsaufwand: 45 min

  • die Buttermilch aus dem Kühlschrank holen
  • 5 g Bärlauch ohne Stängel und 15 g Olivenöl pürieren, sodass der Bärlauch sehr fein ist
  • die Trockenhefe, 50 ml lauwarmes Wasser und den Zucker in einer kleinen Schüssel vermischen und auf das Rost in die Cake Factory stellen
  • im manuellen Programm (40 Grad -3 min) erwärmen und anschließend noch weitere 7 min darin stehen lassen, bis sich Bläschen bilden
  • den Bärlauch waschen und möglichst fein hacken
  • das Knet- und Mahlmesser in den Topf der Prep and Cook einsetzen
  • Buttermilch, 50 ml Wasser, Apfelessig und Rübenkraut in die Preppie geben und auf Stufe 3 – 35°C – 2 min verrühren
  • Bärlauchöl und das Hefegemisch hinzufügen und bei Stufe 3 – 35°C – 1 min verrühren (die Trockenhefe mag es warm)
  • falls ihr das Brot mit frischer Hefe macht, kommt sie nun zerbröselt mit weiteren 50 ml Wasser einfach hier in die Preppie, ein Hefeansatz ist nicht nötig
  • Mehl und Salz hinzufügen und das Teigprogramm P1 durchlaufen lassen (2:30 min kneten + 40 min ruhen)
  • in der letzten Minute den frischen, gehackten Bärlauch hinzufügen und unterkneten lassen (er mag möglichst wenig verarbeitet werden)
  • falls ihr frische Hefe benutzt, ist der Brotteig nun verarbeitungsbereit
  • die Trockenhefe ist meiner Erfahrung nach etwas träger als frische Hefe, sodass der Teig nicht wie gewohnt nach den 40 min verarbeitungsbereit war
  • der Teig darf nochmals ruhen bei Stufe 0 – 35°C – 45 min
  • das Brot auf eine bemehlte Arbeitsfläche legen
  • durchkneten und zu einem länglichen Brotlaib formen
  • das Brot dafür ein paar Mal zur Mitte falten, bis es ein gute Oberflächenspannung bekommt und dann auf der Arbeitsfläche mit den Händen länglich rollen
  • wer es genauer wissen mag, kann sich bei Youtube Videos zum Thema „langwirken“ ansehen, so bleibt das Brot schön in Form
  • die Metallform der Cake Factory dünn einölen und mit ordentlich Mehl ausklopfen
  • das längliche Leib hineingeben und im manuellen Programm bei 40°C 30 min gehen lassen
  • das Brot auf der Oberseite nun etwas einmehlen und ein paar Mal quer einritzen, das gibt ein rustikales Aussehen (mit einer Rasierklinge klappts meiner Meinung nach am Besten)
  • den Deckel verschließen

Backen in der Cake Factory:

  • das Rost entnehmen, die Form in die Cake Factory einsetzen
    • vorheizen ist nicht nötig
  • das Brot im manuellen Programm bei 230°C – 50 min backen
  • möglichst den Deckel in der Zeit nicht aufmachen, der kleine Ofen verliert dann viel Hitze

Das Bärlauchbrot riecht und schmeckt herzhaft, es erinnert mich an Zwiebelbrot oder Baguette mit Knoblauchbutter. Dennoch schmeckt es belegt sehr mild, mit Käse oder Wurst hat es uns wirklich gut geschmeckt. Es ist auf jeden Fall mal ein besonderes Brot, welches in der Bärlauchsaison nicht fehlen sollte. Viel Spaß beim Backen!

Bärlauchbrot – schmeckt herrlich deftig!
Zubereitungszeit
3 Stdn. 15 Min.
Arbeitszeit
2 Stdn. 30 Min.
 
Portionen: 1 kg
Autor: Preppie and me
Zutaten
für den Hefeansatz:
  • 3-4 g Trockenhefe etwa 1/2 Päckchen
  • 50 ml lauwarmes Wasser
  • 1/2 Tl Zucker
oder:
  • 10 g frische Hefe + 50 ml lauwarmes Wasser ein Hefeansatz ist nicht nötig
für den Brotteig:
  • 250 ml Buttermilch
  • 10 g Salz
  • 50 ml Wasser
  • 2 EL Apfelessig
  • 1 Tl Rübenkraut o. Honig
  • 325 g Dinkelmehl Type 1050 o. Weizemmehl 1050
  • 100 g Weizenmehl Type 405 o. Dinkel 630
  • 75 g Roggenmehl Type 1150
  • 35 g frischer Bärlauch
  • 20 g Bärlauchöl 5 g Bärlauch + 15 g Olivenöl
Anleitungen
  1. die Buttermilch aus dem Kühlschrank holen
  2. 5 g Bärlauch ohne Stängel und 15 g Olivenöl pürieren, sodass der Bärlauch sehr fein ist
  3. die Trockenhefe, 50 ml lauwarmes Wasser und den Zucker in einer kleinen Schüssel vermischen und auf das Rost in die Cake Factory stellen
  4. im manuellen Programm (40 Grad -3 min) erwärmen und anschließend noch weitere 7 min darin stehen lassen, bis sich Bläschen bilden
  5. den Bärlauch waschen und möglichst fein hacken
  6. das Knet- und Mahlmesser in den Topf der Prep and Cook einsetzen
  7. Buttermilch, 50 ml Wasser, Apfelessig und Rübenkraut in die Preppie geben und auf Stufe 3 – 35°C – 2 min verrühren
  8. Bärlauchöl und das Hefegemisch hinzufügen und bei Stufe 3 – 35°C – 1 min verrühren (die Trockenhefe mag es warm)
  9. falls ihr das Brot mit frischer Hefe macht, kommt sie nun zerbröselt mit weiteren 50 ml Wasser einfach hier in die Preppie, ein Hefeansatz ist nicht nötig
  10. Mehl und Salz hinzufügen und das Teigprogramm P1 durchlaufen lassen (2:30 min kneten + 40 min ruhen)
  11. in der letzten Minute den frischen, gehackten Bärlauch hinzufügen und unterkneten lassen (er mag möglichst wenig verarbeitet werden)
  12. falls ihr frische Hefe benutzt, ist der Brotteig nun verarbeitungsbereit
  13. die Trockenhefe ist meiner Erfahrung nach etwas träger als frische Hefe, sodass der Teig nicht wie gewohnt nach den 40 min verarbeitungsbereit war
  14. der Teig darf nochmals ruhen bei Stufe 0 – 35°C – 45 min
  15. das Brot auf eine bemehlte Arbeitsfläche legen
  16. durchkneten und zu einem länglichen Brotlaib formen
  17. das Brot dafür ein paar Mal zur Mitte falten, bis es ein gute Oberflächenspannung bekommt und dann auf der Arbeitsfläche mit den Händen länglich rollen
  18. wer es genauer wissen mag, kann sich bei Youtube Videos zum Thema „langwirken“ ansehen, so bleibt das Brot schön in Form
  19. die Metallform der Cake Factory dünn einölen und mit ordentlich Mehl ausklopfen
  20. das längliche Leib hineingeben und im manuellen Programm bei 40°C 30 min gehen lassen
  21. das Brot auf der Oberseite nun etwas einmehlen und ein paar Mal quer einritzen, das gibt ein rustikales Aussehen (mit einer Rasierklinge klappts meiner Meinung nach am Besten)
  22. den Deckel verschließen
Backen in der Cake Factory:
  1. das Rost entnehmen, die Form in die Cake Factory einsetzen
  2. vorheizen ist nicht nötig
  3. das Brot im manuellen Programm bei 230°C – 50 min backen
Rezept-Anmerkungen

Das Bärlauchbrot riecht und schmeckt herzhaft, es erinnert mich an Zwiebelbrot oder Baguette mit Knoblauchbutter. Dennoch schmeckt es belegt sehr mild, mit Käse oder Wurst hat es uns wirklich gut geschmeckt. Es ist auf jeden Fall mal ein besonderes Brot, welches in der Bärlauchsaison nicht fehlen sollte. Viel Spaß beim Backen!

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