Sushi selbermachen – so geht’s!

Zum Rezept geht es hier

Ich bin begeistert vom Meer, sowohl klimatisch als auch kulinarisch. Bei Fisch, Garnelen und co. greife ich immer beherzt zu… und zu Sushi kann ich natürlich auch nicht nein sagen. Sushi habe ich vor einigen Jahren das erste Mal in Trier probiert mit Anfang 20, tatsächlich frage ich mich immernoch warum ich eigentlich so lange gewartet habe. Denn eigentlich hätte mir schon vorher klar sein müssen, dass ich es sehr mag. Sushi essen zu gehen gehört bis heute zu einem meiner Highlights.

Zu meiner großen Freude begeben wir uns im Freundeskreis nun schon seit knapp einem Jahr zusammen ans Sushi-Rollen… Ein paar Mal haben wir es nun schon geübt und das wird jedes Mal ordentlich zelebriert. Viel Equipment braucht man dazu nicht, eine Sushimatte und unterhaltsame Freunde tun da schon ihr übriges. Einer von uns hat im Vorfeld den Reis gekocht und diesen abkühlen lassen und Sushi gerollt haben wir dann immer zusammen. So geht es dann recht fix. Der Vorteil ist mit mehreren Leuten, dass man verschiedene Füllungen machen kann und eine größere Auswahl hat.

Unten auf dem Bild siehst du Maki, Nigiri und California Rolls (auch Uramaki oder Insideout). Maki werden in Alge eingerollt, California Rolls werden andersherum gerollt, sodass der Reis außen liegt und Nigiri sind längliche Reisbällchen mit einem Topping. Füllungen haben wir auch schon einige ausprobiert: verschiedenes Gemüse, Thunfisch-Mayo, Rucola und Ziegenfrischkäse, Räucher- oder Stremellachs… Für mich fast das beste Sushi mit rohem Lachs oder Thunfisch glänzt hier mit Abwesenheit, aber mir war es bisher schlicht zu “heikel”. Roher Fisch in Sushi-Qualität ist schwer erhältlich, muss sehr frisch besorgt werden und sehr hygienisch weiterverarbeitet werden. Eine Eiweißvergiftung ist mir zu riskant, aber das bleibt natürlich jedem selbst überlassen. Die ein oder andere Gelegenheit wird sich bestimmt mal bieten Sushi mit rohem Fisch auszuprobieren.

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Dieses Rezept hat zwei Zubereitungsmöglichkeiten, wie jedes andere auf diesem Blog auch. Die Zubereitung im Krups Cook4me findet ihr hier: Jetzt aber genug geplaudert, viel Spaß beim Kochen, hier folgt nun die Anleitung für die manuelle Zubereitung:

Zutaten für das selbstgemachte Sushi:

für den Reis:

  • 500 g Sushireis
  • etwa 700 ml Wasser
  • 6 EL Reisessig
  • 2 gestrichene TL Salz
  • 3 TL Zucker
  • 1 Paket Noriblätter (getrocknete Algenblätter)

für die Lachsfüllung:

  • Räucher- oder Stremellachs

für die Thunfischfüllung:

  • 1 Dose Thunfisch im eigenen Saft
  • 2-3 EL Mayo
  • Salz, Pfeffer

für die Rucola-Füllung:

  • 100 g Rucola
  • Frischkäse nach Bedarf (auch passend: Ziegenfrischkäse)
  • Salz, Pfeffer

Gemüse nach Bedarf:

  • Gurke
  • Paprika
  • Avocado

Zubereitung des selbstgemachten Sushi:

1. den Reis kochen

  • den Reis in ein Nudelsieb geben und 2 bis 3 Mal ausspülen, bis das Wasser klar ist
  • den Reis mit dem Wasser in einen Topf geben und mit einem Deckel verschließen
  • den Reis einmal kurz aufkochen lassen, den Herd direkt auf die niedrigste Stufe zurückstellen und den Reis quellen lassen, bis er das gesamte Wasser aufgesogen hat
  • den Reisessig, Salz und Zucker unterrühren und bedeckt abkühlen lassen

2. die Füllungen vorbereiten

  • das Gemüse nach Bedarf in dünne Scheiben schneiden
  • die Mitte der Gurke mit den Kernen entfernen und die Gurke anschließend auch in dünne Scheiben schneiden, so zieht das Sushi keine Feuchtigkeit
  • den Lachs in dünne Scheiben schneiden
  • für die Thunfisch-Mayo Mischung den Saft vom Thunfisch abschütten und mit Mayo vermischen und abschmecken
  • für die Rucola-Füllung den Rucola waschen, zerkleinern und mit Frischkäse und Gewürzen abschmecken

3. das Sushi zubereiten

Maki-Sushi rollen

  • die Sushimatte aus Bambus in Frischhaltefolie einwickeln
  • die Noriblätter der Länge nach halbieren
  • das Noriblatt mit der glänzenden Seite nach unten legen
  • 2/3 des Noriblattes mit einer dünnen Schicht Reis bedecken, sodass die Platte noch leicht durchschimmert (s. Bild)
  • die Füllung am unteren Rand platzieren (nach Bedarf füllen)
  • das unbedeckte Stück Noriblatt mit Wasser anfeuchten
  • die Sushimatte umklappen, das Sushi festdrücken und zu Ende rollen (s. Bild)
  • mit der Naht nach unten legen

California Rolls (Uramaki o. Insideout) rollen

  • die Sushimatte aus Bambus in Frischhaltefolie einwickeln
  • die Noriblätter der Länge nach halbieren
  • das Noriblatt mit der glänzenden Seite nach unten legen
  • das gesamte Noriblatt mit einer dünnen Schicht Reis bedecken, sodass das Blatt noch leicht durchschimmert (s. Bild)
  • das Noriblatt nun umdrehen, sodass der Reis nun auf der Frischhaltefolie liegt
  • die Füllung ca. 2 cm vom unteren Rand auf dem Nori platzieren (nach Bedarf füllen)
  • das obere Stück Noriblatt mit Wasser anfeuchten
  • die Sushimatte umklappen, das Sushi festdrücken und zu Ende rollen (s. Bild)
  • mit der Naht nach unten legen

Nigiri formen

  • aus dem restlichen Reis mit den Händen längliche Nocken formen und oben mit Fisch bedecken

Da wir Sushi immer mit dem Freundeskreis zusammen zubereiten, kann ich keine genauen Mengenangaben für das Sushi und die Füllungen geben. Wir bereiten allerlei vor, rollen Sushi bis der Reis leer ist und legen übriges geschnippeltes Gemüse dann mit auf die Servierplatte. Wir mögen das Sushi am liebsten etwas gekühlt, so schmeckt es sehr gut. Das Sushi kommt bei uns allen sehr gut an, allerdings kann ich natürlich nicht mit einer mehrjährigen Sushimeister-Ausbildung mithalten.

Nun zur Zubereitung im Cook4me:

Zutaten für das selbstgemachte Sushi:

für den Reis:

  • 500 g Sushireis
  • etwa 700 ml Wasser
  • 6 EL Reisessig
  • 2 gestrichene TL Salz
  • 3 TL Zucker
  • 1 Paket Noriblätter (getrocknete Algenblätter)

für die Lachsfüllung:

  • Räucher- oder Stremellachs

für die Thunfischfüllung:

  • 1 Dose Thunfisch im eigenen Saft
  • 2-3 EL Mayo
  • Salz, Pfeffer

für die Rucola-Füllung:

  • 100 g Rucola
  • Frischkäse nach Bedarf (auch passend: Ziegenfrischkäse)
  • Salz, Pfeffer

Gemüse nach Bedarf:

  • Gurke
  • Paprika
  • Avocado

Zubereitung des selbstgemachten Sushi:

1. den Reis kochen

  • den Reis in ein Nudelsieb geben und 2 bis 3 Mal ausspülen, bis das Wasser klar ist
  • den Reis mit dem Wasser in den Cook4me-Topf geben
  • im Menü unter “klassisches Garen” das Programm Braten auswählen
  • den Reis einmal kurz aufkochen lassen
  • von Braten zum Programm “Schmoren” wechseln und den Deckel mit einem schweren Gegenstand herunterdrücken (wenn man den Deckel verriegelt meckert der Cook4me)
  • den Reis so quellen lassen, bis er das gesamte Wasser aufgesogen hat
  • den Cook4me ausschalten
  • den Reisessig, Salz und Zucker unterrühren und bedeckt abkühlen lassen

2. die Füllungen vorbereiten

  • das Gemüse nach Bedarf in dünne Scheiben schneiden
  • die Mitte der Gurke mit den Kernen entfernen und die Gurke anschließend auch in dünne Scheiben schneiden, so zieht das Sushi keine Feuchtigkeit
  • den Lachs in dünne Scheiben schneiden
  • für die Thunfisch-Mayo Mischung den Saft vom Thunfisch abschütten und mit Mayo vermischen und abschmecken
  • für die Rucola-Füllung den Rucola waschen, zerkleinern und mit Frischkäse und Gewürzen abschmecken

3. das Sushi zubereiten

Maki-Sushi rollen

  • die Sushimatte aus Bambus in Frischhaltefolie einwickeln
  • die Noriblätter der Länge nach halbieren
  • das Noriblatt mit der glänzenden Seite nach unten legen
  • 2/3 des Noriblattes mit einer dünnen Schicht Reis bedecken, sodass die Platte noch leicht durchschimmert (s. Bild)
  • die Füllung am unteren Rand platzieren (nach Bedarf füllen)
  • das unbedeckte Stück Noriblatt mit Wasser anfeuchten
  • die Sushimatte umklappen, das Sushi festdrücken und zu Ende rollen (s. Bild)
  • mit der Naht nach unten legen

California Rolls (Uramaki o. Insideout) rollen

  • die Sushimatte aus Bambus in Frischhaltefolie einwickeln
  • die Noriblätter der Länge nach halbieren
  • das Noriblatt mit der glänzenden Seite nach unten legen
  • das gesamte Noriblatt mit einer dünnen Schicht Reis bedecken, sodass das Blatt noch leicht durchschimmert (s. Bild)
  • das Noriblatt nun umdrehen, sodass der Reis nun auf der Frischhaltefolie liegt
  • die Füllung ca. 2 cm vom unteren Rand auf dem Nori platzieren (nach Bedarf füllen)
  • das obere Stück Noriblatt mit Wasser anfeuchten
  • die Sushimatte umklappen, das Sushi festdrücken und zu Ende rollen (s. Bild)
  • mit der Naht nach unten legen

Nigiri formen

  • aus dem restlichen Reis mit den Händen längliche Nocken formen und oben mit Fisch bedecken

Da wir Sushi immer mit dem Freundeskreis zusammen zubereiten, kann ich keine genauen Mengenangaben für das Sushi und die Füllungen geben. Wir bereiten allerlei vor, rollen Sushi bis der Reis leer ist und legen übriges geschnippeltes Gemüse dann mit auf die Servierplatte. Wir mögen das Sushi am liebsten etwas gekühlt, so schmeckt es sehr gut. Das Sushi kommt bei uns allen sehr gut an, allerdings kann ich natürlich nicht mit einer mehrjährigen Sushimeister-Ausbildung mithalten.