Indisches Hühnchencurry mit Mandelblättern und selbstgemachtem Naanbrot – wie lecker es duftet!

Mein Freund und ich waren letztens bei unserem Inder in Trier essen. Zwischendurch ist es einfach schön eine kleine Auszeit zu nehmen und den Alltag zu entschleunigen. Und natürlich ist es immer schön mal etwas Neues auszuprobieren und Gerichte kennenzulernen, die man zu Hause nicht unbedingt kochen würde. Noch schöner ist es dann natürlich, wenn man sich inspiriert fühlt diese Gerichte in die eigene Küche zu holen und daraus ein recht fixes und simples Alltagsgericht wird.

Ich habe beim Inder auf jeden Fall indisches Hühnchencurry mit Mandelblättern gewählt und dazu gabs Naan-Brot. Das war wirklich mega lecker… und dieser Duft… so herrlich! Einen Haufen Gewürze und ein paar Zutaten später habe ich dann dieses super lecker duftende Hähnchencurry zu Hause aufgetischt. Leicht scharf ist die Soße und auch sehr aromatisch. Und die gelb-rote Farbe macht auch optisch was her.

Diesmal habe ich das Hähnchencurry auf dem Herd gekocht, damit ich die Zutaten schön scharf anbraten konnte und die Soße in etwa 30 min eine sämige Konsistenz hat. Mindestens genauso wichtig ist aber das total weiche und milde Naanbrot, dass nebenbei die Preppie für mich geknetet hat. Und das hat sie richtig super gemacht, die Naanbrote sind super lecker geworden! Und der Reis kocht sich nebenbei fast von alleine 🙂

Dieses Rezept hat zwei Zubereitungsmöglichkeiten, wie jedes andere auf diesem Blog auch. Die Zubereitung für die Krups Prep & Cook findet ihr hier: Jetzt aber genug geplaudert, viel Spaß beim Kochen, hier folgt nun die Anleitung für die manuelle Zubereitung:

Zutaten für das indische Hühnchencurry mit frischem Naanbrot:

ergibt etwa 4 Portionen + 8 Naanbrote

für das indische Curry:
  • 1 Zwiebel
  • 4 Knoblauchzehen
  • 1 daumengroßes Stück Ingwer
  • 400 g Hähnchenoberkeule ohne Haut
  • 2 EL Tomatenmark
  • Currypaste nach Geschmack (1/2 TL)
  • 2 TL Currypulver
  • 2 TL Kurkuma
  • 2 TL gemahlener Koriander
  • 1 TL Gemüsebrühe
  • 1/2 TL Salz
  • 2 TL Garam Masala
  • optional: Kreuzkümmel nach Belieben
  • 500 ml Wasser
  • 200 ml passierte Tomaten
  • 100 ml Sahne
  • 50 g gehobelte Mandeln
  • 1 große Tasse Basmatireis
  • 1,5 große Tassen Wasser
  • etwas Salz
für das Naanbrot:
  • 5 g Hefe
  • 1,5 EL Zucker
  • 60 ml Milch
  • 1 EL Pflanzenöl
  • 75 ml Joghurt
  • 1/4 TL Salz
  • 250 g Mehl
  • 1 kleines Ei
  • 1/2 TL Backpulver

Zubereitung des indisches Hühnchencurrys mit Mandelblättern und selbstgemachten Naanbrot mithilfe herkömmlicher Küchenhelfer:

Zubereitungszeit: ca. 1 Stunde 30 min, davon Arbeitsaufwand: ca 1 Std. 15 min

1. Vorbereitung der Naanbrote:
  • für die Naanbrote zuerst einen Hefeteig ansetzen
  • dafür Mehl, Backpulver, Salz und Zucker in eine Schüssel geben und alles grob vermischen
  • eine Mulde ins Mehl drücken und die Hefe hineinbröckeln
  • etwas Milch auf die Hefe schütten und diese mit einer Gabel in der Milch auflösen
  • alle anderen feuchten Zutaten hinzufügen und alles zu einem glatten Teig verkneten
  • der Teig ist ziemlich klebrig, aber lässt sich nach dem Gehen schon besser verarbeiten
  • den Naanteig etwa 45 min an einem warmen Ort gehen lassen
2. das Curry ansetzen:
  • Zwiebeln, Knoblauch und den Ingwer schälen
  • die Zwiebeln würfeln, den Ingwer fein hacken und den Knoblauch später direkt durch eine Knoblauchpresse in die Pfanne pressen
  • eine Pfanne mit etwas Öl erhitzen und Zwiebeln, Knoblauch und Ingwer anbraten
  • das Fleisch grob zerteilen rundherum scharf anbraten
  • mir hat es mit Fleisch ohne Haut aus der Oberkeule am Besten geschmeckt, das bleibt nämlich schön saftig
  • mit Hähnchenbrust in Stücke geschnitten geht es aber genauso gut, dann wird das Fleisch etwas weniger saftig, aber das ist auch viel Geschmackssache
  • die Currypaste und das Tomatenmark, sowie die Gewürze (Curry, Kurkuma, Koriander, Garam Masala, Salz, Gemüsebrühe und optional Kreuzkümmel hinzufügen und 2 min mit anschwitzen
  • das Wasser dazuschütten und die Gewürze unter Rühren klümpchenfrei glattrühren
  • die passierten Tomaten und die Sahne hinzufügen und bei mittlerer Hitze 30-45 min zu einer sämigen farbenfrohen Soße einkochen lassen
  • zwischendurch umrühren nicht vergessen!
  • nun den Basmatireis ansetzen: dafür den Reis mit dem Wasser und einer großzügigen Prise Salz aufkochen und dann sofort auf die niedrigste Stufe zurückstellen
  • den Deckel geschlossen lassen und nicht umrühren
  • der Reis wird so besonders schonend gegart, weil er das ganze Wasser aufsaugt und die Nährstoffe im Reis nicht weggespült werden
  • der Reis ist fertig, wenn er das ganze Wasser aufgesogen hat
  • kurz vor dem Servieren die gehobelten Mandelblätter in die Soße einrühren und zur Deko vielleicht noch ein paar auf die Portion streuen
3. das Naanbrot backen:
  • sobald das Curry und der Reis auf dem Herd stehen ist Zeit für das Naanbrot
  • wenn der Teig für die Naanfladen gut aufgegangen ist und sich das Volumen knapp verdoppelt hat, ist er bereit zubereitet zu werden
  • als Vorwarnung: der Teig vom Naanbrot ist recht flüssig und sehr klebrig, aber das Ergebnis ist super
  • um den klebrigen Teig in Schach zu halten, können wir verschiedene Vorkehrungen treffen: erstens die Arbeitsplatte dünn einmehlen und zweitens die Hände mit Pflanzenöl einölen
  • den Teig auf die Arbeitsfläche geben und rundherum einmal im Mehl wälzen
  • 8 etwa gleich große Stücke schneiden und diese auch im Mehl wälzen
  • nun die Arbeitsfläche einölen und eine Teigrolle auch
  • so vermeiden wir, dass die ausgerollten Naanbrote an der Arbeitsplatte festkleben und trotzdem nicht mehlig schmecken
  • jeweils einen Teigklumpen im Öl wenden und dann möglichst dünn ausrollen
  • eine Pfanne ohne Öl erhitzen und bei mittlerer Hitze ein Naanbrot nach dem Nächsten bräunen und garen
  • sobald auf der Oberseite Blasen zu sehen sind, ist das Naanbrot bereit, um gewendet zu werden
  • das Naanbrot schmeckt heiß und ganz frisch am Besten, dann ist es schön weich und mild im Geschmack
  • möglichst zügig servieren

Wir lieben dieses indische Curry mit Mandelblättern und selbstgemachtem Naanbrot. Es duftet himmlisch lecker, hat eine tolle Farbe und harmoniert sehr gut mit dem milden Naanbrot. Lange habe ich mich nicht rangetraut, aber es ist wirklich easy und gleichzeitig außergewöhnlich & aromatisch. Viel Spaß beim Ausprobieren!

Indisches Hühnchencurry mit Mandelblättern und selbstgemachten Naanbrot – wie lecker es duftet!
Zubereitungszeit
1 Std. 30 Min.
Arbeitszeit
1 Std. 15 Min.
 
Gericht: Mittagessen
Portionen: 4 Portionen
Autor: Preppie and me
Zutaten
FÜR DAS INDISCHE CURRY:
  • 1 Zwiebel
  • 4 Knoblauchzehen
  • 1 daumengroßes Stück Ingwer
  • 400 g Hähnchenoberkeule ohne Haut
  • 2 EL Tomatenmark
  • Currypaste nach Geschmack 1/2 TL
  • 2 TL Currypulver
  • 2 TL Kurkuma
  • 2 TL gemahlener Koriander
  • 1 TL Gemüsebrühe
  • 1/2 TL Salz
  • 2 TL Garam Masala
  • optional: Kreuzkümmel nach Belieben
  • 500 ml Wasser
  • 200 ml passierte Tomaten
  • 100 ml Sahne
  • 50 g gehobelte Mandeln
  • 1 große Tasse Basmatireis
  • 1,5 große Tassen Wasser
  • etwas Salz
FÜR DAS NAANBROT:
  • 5 g Hefe
  • 1,5 EL Zucker
  • 60 ml Milch
  • 1 EL Pflanzenöl
  • 75 ml Joghurt
  • 1/4 TL Salz
  • 250 g Mehl
  • 1 kleines Ei
  • 1/2 TL Backpulver
Anleitungen
VORBEREITUNG DER NAANBROTE:
  1. für die Naanbrote zuerst einen Hefeteig ansetzen
  2. dafür Mehl, Backpulver, Salz und Zucker in eine Schüssel geben und alles grob vermischen
  3. eine Mulde ins Mehl drücken und die Hefe hineinbröckeln
  4. etwas Milch auf die Hefe schütten und diese mit einer Gabel in der Milch auflösen
  5. alle anderen feuchten Zutaten hinzufügen und alles zu einem glatten Teig verkneten
  6. der Teig ist ziemlich klebrig, aber lässt sich nach dem Gehen schon besser verarbeiten
  7. den Naanteig etwa 45 min an einem warmen Ort gehen lassen
DAS CURRY ANSETZEN:
  1. Zwiebeln, Knoblauch und den Ingwer schälen
  2. die Zwiebeln würfeln, den Ingwer fein hacken und den Knoblauch später direkt durch eine Knoblauchpresse in die Pfanne pressen
  3. eine Pfanne mit etwas Öl erhitzen und Zwiebeln, Knoblauch und Ingwer anbraten
  4. das Fleisch grob zerteilen rundherum scharf anbraten
  5. mir hat es mit Fleisch ohne Haut aus der Oberkeule am Besten geschmeckt, das bleibt nämlich schön saftig
  6. mit Hähnchenbrust in Stücke geschnitten geht es aber genauso gut, dann wird das Fleisch etwas weniger saftig, aber das ist auch viel Geschmackssache
  7. die Currypaste und das Tomatenmark, sowie die Gewürze (Curry, Kurkuma, Koriander, Garam Masala, Salz, Gemüsebrühe und optional Kreuzkümmel hinzufügen und 2 min mit anschwitzen
  8. das Wasser dazuschütten und die Gewürze unter Rühren klümpchenfrei glattrühren
  9. die passierten Tomaten und die Sahne hinzufügen und bei mittlerer Hitze 30-45 min zu einer sämigen farbenfrohen Soße einkochen lassen
  10. zwischendurch umrühren nicht vergessen!
  11. nun den Basmatireis ansetzen: dafür den Reis mit dem Wasser und einer großzügigen Prise Salz aufkochen und dann sofort auf die niedrigste Stufe zurückstellen
  12. den Deckel geschlossen lassen und nicht umrühren
  13. der Reis wird so besonders schonend gegart, weil er das ganze Wasser aufsaugt und die Nährstoffe im Reis nicht weggespült werden
  14. der Reis ist fertig, wenn er das ganze Wasser aufgesogen hat
  15. kurz vor dem Servieren die gehobelten Mandelblätter in die Soße einrühren und zur Deko vielleicht noch ein paar auf die Portion streuen
DAS NAANBROT BACKEN:
  1. sobald das Curry und der Reis auf dem Herd stehen ist Zeit für das Naanbrot
  2. wenn der Teig für die Naanfladen gut aufgegangen ist und sich das Volumen knapp verdoppelt hat, ist er bereit zubereitet zu werden
  3. als Vorwarnung: der Teig vom Naanbrot ist recht flüssig und sehr klebrig, aber das Ergebnis ist super
  4. um den klebrigen Teig in Schach zu halten, können wir verschiedene Vorkehrungen treffen: erstens die Arbeitsplatte dünn einmehlen und zweitens die Hände mit Pflanzenöl einölen
  5. den Teig auf die Arbeitsfläche geben und rundherum einmal im Mehl wälzen
  6. 8 etwa gleich große Stücke schneiden und diese auch im Mehl wälzen
  7. nun die Arbeitsfläche einölen und eine Teigrolle auch
  8. so vermeiden wir, dass die ausgerollten Naanbrote an der Arbeitsplatte festkleben und trotzdem nicht mehlig schmecken
  9. jeweils einen Teigklumpen im Öl wenden und dann möglichst dünn ausrollen
  10. eine Pfanne ohne Öl erhitzen und bei mittlerer Hitze ein Naanbrot nach dem Nächsten bräunen und garen
  11. sobald auf der Oberseite Blasen zu sehen sind, ist das Naanbrot bereit, um gewendet zu werden
  12. das Naanbrot schmeckt heiß und ganz frisch am Besten, dann ist es schön weich und mild im Geschmack
  13. möglichst zügig servieren
Rezept-Anmerkungen

Wir lieben dieses indische Curry mit Mandelblättern und selbstgemachtem Naanbrot. Es duftet himmlisch lecker, hat eine tolle Farbe und harmoniert sehr gut mit dem milden Naanbrot. Lange habe ich mich nicht rangetraut, aber es ist wirklich easy und gleichzeitig außergewöhnlich & aromatisch. Viel Spaß beim Ausprobieren!

Nun zur Zubereitung mithilfe der Krups Prep & Cook (o. I Prep & Cook Gourmet):

Zutaten für das indische Hühnchencurry mit frischem Naanbrot:

ergibt etwa 4 Portionen + 8 Naanbrote

FÜR DAS INDISCHE CURRY:
  • 1 Zwiebel
  • 4 Knoblauchzehen
  • 1 daumengroßes Stück Ingwer
  • 400 g Hähnchenoberkeule ohne Haut
  • 2 EL Tomatenmark
  • Currypaste nach Geschmack (1/2 TL)
  • 2 TL Currypulver
  • 2 TL Kurkuma
  • 2 TL gemahlener Koriander
  • 1 TL Gemüsebrühe
  • 1/2 TL Salz
  • 2 TL Garam Masala
  • optional: Kreuzkümmel nach Belieben
  • 500 ml Wasser
  • 200 ml passierte Tomaten
  • 100 ml Sahne
  • 50 g gehobelte Mandeln
  • 1 große Tasse Basmatireis
  • 1,5 große Tassen Wasser
  • etwas Salz
FÜR DAS NAANBROT:
  • 5 g Hefe
  • 1,5 EL Zucker
  • 60 ml Milch
  • 1 EL Pflanzenöl
  • 75 ml Joghurt
  • 1/4 TL Salz
  • 250 g Mehl
  • 1 kleines Ei
  • 1/2 TL Backpulver

Zubereitung des indisches Hühnchencurrys mit Mandelblättern und selbstgemachten Naanbrot mithilfe der Krups Prep & Cook:

Zubereitungszeit: ca. 1 Std 30 min, davon Arbeitsaufwand: ca 1 Std

1. VORBEREITUNG DER NAANBROTE:
  • für die Naanbrote zuerst einen Hefeteig ansetzen
  • das Knet- und Mahlmesser einsetzen
  • dafür Hefe, Zucker, Milch, Joghurt, Öl und Salz in die Prep & Cook geben
  • manuell auswählen: Stufe 4 – 35 Grad – 2 min
  • die restlichen Zutaten dazugeben (Mehl, Backpulver & Ei) und das Teigprogramm P1 durchlaufen lassen (2:30 min kneten + 40 min ruhen)
2. DAS CURRY ANSETZEN:
  • Zwiebeln, Knoblauch und den Ingwer schälen
  • die Zwiebeln würfeln, den Ingwer fein hacken und den Knoblauch später direkt durch eine Knoblauchpresse in die Pfanne pressen
  • eine Pfanne mit etwas Öl erhitzen und Zwiebeln, Knoblauch und Ingwer anbraten
  • das Fleisch grob zerteilen rundherum scharf anbraten
  • mir hat es mit Fleisch ohne Haut aus der Oberkeule am Besten geschmeckt, das bleibt nämlich schön saftig
  • mit Hähnchenbrust in Stücke geschnitten geht es aber genauso gut, dann wird das Fleisch etwas weniger saftig, aber das ist auch viel Geschmackssache
  • die Currypaste und das Tomatenmark, sowie die Gewürze (Curry, Kurkuma, Koriander, Garam Masala, Salz, Gemüsebrühe und optional Kreuzkümmel hinzufügen und 2 min mit anschwitzen
  • das Wasser dazuschütten und die Gewürze unter Rühren klümpchenfrei glattrühren
  • die passierten Tomaten und die Sahne hinzufügen und bei mittlerer Hitze 30-45 min zu einer sämigen farbenfrohen Soße einkochen lassen
  • zwischendurch umrühren nicht vergessen!
  • nun den Basmatireis ansetzen: dafür den Reis mit dem Wasser und einer großzügigen Prise Salz aufkochen und dann sofort auf die niedrigste Stufe zurückstellen
  • den Deckel geschlossen lassen und nicht umrühren
  • der Reis wird so besonders schonend gegart, weil er das ganze Wasser aufsaugt und die Nährstoffe im Reis nicht weggespült werden
  • der Reis ist fertig, wenn er das ganze Wasser aufgesogen hat
  • kurz vor dem Servieren die gehobelten Mandelblätter in die Soße einrühren und zur Deko vielleicht noch ein paar auf die Portion streuen
3. DAS NAANBROT BACKEN:
  • sobald das Curry und der Reis auf dem Herd stehen ist Zeit für das Naanbrot
  • nachdem das Teigprogramm der Prep & Cook abgelaufen ist, können die Naanfladen gebacken werden
  • als Vorwarnung: der Teig vom Naanbrot ist recht flüssig und sehr klebrig, aber das Ergebnis ist super
  • um den klebrigen Teig in Schach zu halten, können wir verschiedene Vorkehrungen treffen: erstens die Arbeitsplatte dünn einmehlen und zweitens die Hände mit Pflanzenöl einölen
  • den Teig auf die Arbeitsfläche geben und rundherum einmal im Mehl wälzen
  • 8 etwa gleich große Stücke schneiden und diese auch im Mehl wälzen
  • nun die Arbeitsfläche und auch eine Teigrolle einölen
  • so vermeiden wir, dass die ausgerollten Naanbrote an der Arbeitsplatte festkleben und trotzdem nicht mehlig schmecken
  • jeweils einen Teigklumpen im Öl wenden und dann möglichst dünn ausrollen
  • bei Bedarf noch mehr Öl auf die Arbeitsfläche geben, aber auf keinen Fall mehlen, weil die Naanfladen ohne Öl gebacken ansonsten sehr mehlig schmecken
  • eine Pfanne ohne Öl erhitzen und bei mittlerer Hitze ein Naanbrot nach dem Nächsten bräunen und garen
  • sobald auf der Oberseite Blasen zu sehen sind, ist das Naanbrot bereit, um gewendet zu werden
  • das Naanbrot schmeckt heiß und ganz frisch am Besten, dann ist es schön weich und mild im Geschmack
  • möglichst zügig servieren

Wir lieben dieses indische Curry mit Mandelblättern und selbstgemachtem Naanbrot. Es duftet himmlisch lecker, hat eine tolle Farbe und harmoniert sehr gut mit dem milden Naanbrot. Lange habe ich mich nicht rangetraut, aber es ist wirklich easy und gleichzeitig außergewöhnlich & aromatisch. Viel Spaß beim Ausprobieren!

Indisches Hühnchencurry mit Mandelblättern und selbstgemachten Naanbrot – wie lecker es duftet!
Zubereitungszeit
1 Std. 30 Min.
Arbeitszeit
1 Std.
 
Gericht: Mittagessen
Portionen: 4 Portionen
Autor: Preppie and me
Zutaten
FÜR DAS INDISCHE CURRY:
  • 1 Zwiebel
  • 4 Knoblauchzehen
  • 1 daumengroßes Stück Ingwer
  • 400 g Hähnchenoberkeule ohne Haut
  • 2 EL Tomatenmark
  • Currypaste nach Geschmack 1/2 TL
  • 2 TL Currypulver
  • 2 TL Kurkuma
  • 2 TL gemahlener Koriander
  • 1 TL Gemüsebrühe
  • 1/2 TL Salz
  • 2 TL Garam Masala
  • optional: Kreuzkümmel nach Belieben
  • 500 ml Wasser
  • 200 ml passierte Tomaten
  • 100 ml Sahne
  • 50 g gehobelte Mandeln
  • 1 große Tasse Basmatireis
  • 1,5 große Tassen Wasser
  • etwas Salz
FÜR DAS NAANBROT:
  • 5 g Hefe
  • 1,5 EL Zucker
  • 60 ml Milch
  • 1 EL Pflanzenöl
  • 75 ml Joghurt
  • 1/4 TL Salz
  • 250 g Mehl
  • 1 kleines Ei
  • 1/2 TL Backpulver
Anleitungen
VORBEREITUNG DER NAANBROTE:
  1. für die Naanbrote zuerst einen Hefeteig ansetzen
  2. das Knet- und Mahlmesser einsetzen
  3. dafür Hefe, Zucker, Milch, Joghurt, Öl und Salz in die Prep & Cook geben
  4. manuell auswählen: Stufe 4 – 35 Grad – 2 min
  5. die restlichen Zutaten dazugeben (Mehl, Backpulver & Ei) und das Teigprogramm P1 durchlaufen lassen (2:30 min kneten + 40 min ruhen)
DAS CURRY ANSETZEN:
  1. Zwiebeln, Knoblauch und den Ingwer schälen
  2. die Zwiebeln würfeln, den Ingwer fein hacken und den Knoblauch später direkt durch eine Knoblauchpresse in die Pfanne pressen
  3. eine Pfanne mit etwas Öl erhitzen und Zwiebeln, Knoblauch und Ingwer anbraten
  4. das Fleisch grob zerteilen rundherum scharf anbraten
  5. mir hat es mit Fleisch ohne Haut aus der Oberkeule am Besten geschmeckt, das bleibt nämlich schön saftig
  6. mit Hähnchenbrust in Stücke geschnitten geht es aber genauso gut, dann wird das Fleisch etwas weniger saftig, aber das ist auch viel Geschmackssache
  7. die Currypaste und das Tomatenmark, sowie die Gewürze (Curry, Kurkuma, Koriander, Garam Masala, Salz, Gemüsebrühe und optional Kreuzkümmel hinzufügen und 2 min mit anschwitzen
  8. das Wasser dazuschütten und die Gewürze unter Rühren klümpchenfrei glattrühren
  9. die passierten Tomaten und die Sahne hinzufügen und bei mittlerer Hitze 30-45 min zu einer sämigen farbenfrohen Soße einkochen lassen
  10. zwischendurch umrühren nicht vergessen!
  11. nun den Basmatireis ansetzen: dafür den Reis mit dem Wasser und einer großzügigen Prise Salz aufkochen und dann sofort auf die niedrigste Stufe zurückstellen
  12. den Deckel geschlossen lassen und nicht umrühren
  13. der Reis wird so besonders schonend gegart, weil er das ganze Wasser aufsaugt und die Nährstoffe im Reis nicht weggespült werden
  14. der Reis ist fertig, wenn er das ganze Wasser aufgesogen hat
  15. kurz vor dem Servieren die gehobelten Mandelblätter in die Soße einrühren und zur Deko vielleicht noch ein paar auf die Portion streuen
DAS NAANBROT BACKEN:
  1. sobald das Curry und der Reis auf dem Herd stehen ist Zeit für das Naanbrot
  2. nachdem das Teigprogramm der Prep & Cook abgelaufen ist, können die Naanfladen gebacken werden
  3. als Vorwarnung: der Teig vom Naanbrot ist recht flüssig und sehr klebrig, aber das Ergebnis ist super
  4. um den klebrigen Teig in Schach zu halten, können wir verschiedene Vorkehrungen treffen: erstens die Arbeitsplatte dünn einmehlen und zweitens die Hände mit Pflanzenöl einölen
  5. den Teig auf die Arbeitsfläche geben und rundherum einmal im Mehl wälzen
  6. 8 etwa gleich große Stücke schneiden und diese auch im Mehl wälzen
  7. nun die Arbeitsfläche und auch eine Teigrolle einölen
  8. so vermeiden wir, dass die ausgerollten Naanbrote an der Arbeitsplatte festkleben und trotzdem nicht mehlig schmecken
  9. jeweils einen Teigklumpen im Öl wenden und dann möglichst dünn ausrollen
  10. bei Bedarf noch mehr Öl auf die Arbeitsfläche geben, aber auf keinen Fall mehlen, weil die Naanfladen ohne Öl gebacken ansonsten sehr mehlig schmecken
  11. eine Pfanne ohne Öl erhitzen und bei mittlerer Hitze ein Naanbrot nach dem Nächsten bräunen und garen
  12. sobald auf der Oberseite Blasen zu sehen sind, ist das Naanbrot bereit, um gewendet zu werden
  13. das Naanbrot schmeckt heiß und ganz frisch am Besten, dann ist es schön weich und mild im Geschmack
  14. möglichst zügig servieren
Rezept-Anmerkungen

Wir lieben dieses indische Curry mit Mandelblättern und selbstgemachtem Naanbrot. Es duftet himmlisch lecker, hat eine tolle Farbe und harmoniert sehr gut mit dem milden Naanbrot. Lange habe ich mich nicht rangetraut, aber es ist wirklich easy und gleichzeitig außergewöhnlich & aromatisch. Viel Spaß beim Ausprobieren!

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